Lohnt es sich Autoreifen online zu kaufen?

Die Frage, ob man Autoreifen online kaufen sollte ist eine Vernunftsfrage und eine Frage nach der eigenen Expertise in Bezug auf Qualität und Preis der einzelnen Hersteller und Modelle.

Es gibt zahlreiche Anbieter, die im Internet günstige Preise für die Reifen aufrufen, die man zwar auch bei der Werkstatt oder dem Reifenhändler des Vertrauens bekommt, aber eben zu einem höheren Preis. Auf www.online-reifen.com kann der Nutzer wählen, welche Größe der Reifen haben soll und welches Fabrikat welches Herstellers er bevorzugt. Die Onlinereifenhändler bieten eine Vielzahl von Tests einschlägiger Automobilmagazine, in denen man nachlesen kann, wie der jeweilige Reifen für sich genommen und im Vergleich zu anderen abschneidet. Die Preise für die Reifen werden oft mit großzügigen Rabatten angegeben. Hier heißt es, Vorsicht walten zu lassen. Wie bei vielen Rabattangeboten sollte man sich nicht vorschnell von dem Preisnachlass locken lassen. Eine kurze Recherche oder ein Anruf beim Reifenhändler um die Ecke lohnt in jedem Fall. Oft befindet sich der angebotene Preis nicht oder nur knapp unterhalb dessen, was der Kunde beim normalen Reifenhändler oder bei der Kfz Werkstatt bezahlen müsste. Der Internetuser sollte dabei beachten, dass im Kaufpreis für die Reifen im Internet die Lieferung und die Montage nicht inbegriffen ist. Diese Kosten sind aber zu berücksichtigen, wenn man im Internet kauft. Außerdem fehlt beim Kauf in Internet die Möglichkeit, sich beraten zu lassen und vielleicht auf Erfahrungswerte des Verkäufers aber auch anderer Kunden zurückzugreifen um zu einer Kaufentscheidung zu kommen. Dieser Gesichtspunkt ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Entscheidung für einen Autoreifen nicht nur wegen des Preises sondern und vor allem auch wegen seiner Verkehrssicherheit, seiner Laufruhe und seiner Wirtschaftlichkeit in Bezug auf Kraftstoffverbrauch getroffen werden sollte, eine erheblich Rolle.

Es lohnt sich, das Gespräch mit dem Mechaniker oder dem Reifenhändler vor Ort zu suchen. Hier kann man teilweise Preisnachlässe erreichen, die im Internet nicht zu erzielen sind.

 

Frühzeitig an Winterreifen denken

Jährlich wenn das Wetter umschwenkt und es kühler wird, sollte man frühzeitig anfangen, die Winterreifen zu montieren und die Sommerreifen abzuziehen.

Ein genaues Datum hierfür kann man nicht nennen. Man sollte den Zeitpunkt des Wechsels immer den Außentemperaturen anpassen. Geht die Temperaturanzeige gegen Null, sollte man schleunigst damit beginnen, die Winterreifen aus der Garage zu holen und diese aufzuziehen. Besser ist es, erst gar nicht so lange zu warten. Geht die Temperaturtendenz nachhaltig nach unten, sollte man frühzeitig mit dem Reifenwechsel auf Winterreifen beginnen, um von einer plötzlichen Temperaturabsenkung nicht überrascht zu werden.

Winterreifen erkennt man ganz einfach daran, dass diese mit ” M+S ” gekennzeichnet sind. ” M+S ” steht in diesem Fall für Matsch und Schnee. Manche Reifenhersteller haben zusätzlich Schneeflocken zur Erkennung der Winterreifen auf diese gedruckt.

Aber warum extra Winterreifen aufziehen? Kann ich nicht mit meinen Sommer- oder Allwetterreifen weiter fahren im Winter? Können schön, man sollte aber folgendes beachten:

Sommer- sowie Allwetterreifen sind nicht auf den Fahrbetrieb im Winter und den damit zusammenhängenden niedrigen Temperaturen ausgelegt. Zum einen hat man mit diesen Reifen bei Matsch, Schnee oder Eis auf der Fahrbahn weniger Grip, da die Reifen durch ihr Profil auf sommerliche Temperaturen ausgelegt sind. Das erhöht das Unfallrisiko mit Sommer- oder Allwetterreifen im Winter enorm. Ferner ist der Reifen auf höhere Temperaturen ausgelegt, wodurch sich dieser durch Fahren im Winterbetrieb schneller abnutzt.

Weiterhin wurde am 4. Dezember 2010 gesetzlich konkretisiert, dass das Fahren mit Winterreifen bei gewissen äußerlichen Bedingungen wie Schneematsch oder Eisglätte Pflicht ist. Verstöße werden mit einer Ordnungswidrigkeit geahndet.

Probleme bekommt man auch, wenn man bei winterlichen Verhältnissen an einem Unfall beteiligt ist und keine Winterreifen auf seinem PKW aufgezogen hat. Es könnte dadurch passieren, dass die Versicherung Kostenanteile auf den PKW Fahrer übergibt, da dieser nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Reifen auf seinem PKW aufgezogen hatte und dadurch eine Teilschuld an dem Unfall zugesprochen bekommt.

 

Den Innenraum fachgerecht pflegen

Bei der Innenraumpflege sollte man besonders auf die Trockenheit von Teppichen und Polstern achten, da Feuchtigkeit und Nässe nicht nur unangenehme Gerüche produzieren, sondern im Extremfall auch zur Rostbildung am Fahrzeugboden führen können. Nach der Grundreinigung mit Staubtuch und Sauger kann mit Polsterreinigern gegen Flecken vorgegangen werden. Bei einer Lederausstattung sollte auf eine Lederpolitur nicht verzichtet werden. Spezielle Tinkturen helfen, das Leder weich und geschmeidig zu halten und so Risse in besonders stark beanspruchten Bereichen zu vermeiden.

Gummidichtungen kommt eine besondere Bedeutung für die Trockenheit der Fahrgastzelle zu. Sie sollten mehrmals pro Jahr kontrolliert und mit Gummipflegemitteln geschützt werden. Die Kunststoffoberflächen des Cockpits sind besonders im Bereich der Frontscheibe starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt und können so mit der Zeit verblassen. Mit Cockpitsprays können stumpf gewordene Kunststoffe wieder aufgefrischt und die Haptik verbessert werden. Zur Vorbeugung gegen Staub gibt es antistatische Pflegetücher, die kleinste Partikel abstoßen und so das Material staubfrei halten.

 

Die richtige Autopflege und -reinigung

Ein wichtiger Punkt zur Werterhaltung eines Fahrzeugs kommt der Autopflege zu. Diese sollte sich nicht nur auf den Besuch einer Waschanlage beschränken, sondern das gesamte Auto berücksichtigen. Eine gründliche Reinigung von Lack, Felgen, Scheiben, Unterboden und Innenraum ist die wichtigste Voraussetzung für weitere Maßnahmen zur Autopflege. Nach einer ausgiebigen Vorwäsche, bei der grober Schmutz und andere Rückstände beseitigt werden, können die weiteren Schritte der Fahrzeugpflege angegangen werden.

Kleine Kratzer und Steinschläge sind im täglichen Betrieb nicht zu verhindern und sollten möglichst schnell mit einem Lackstift behandelt werden, damit später keine hässlichen Rostflecke entstehen. Sonne und andere Umwelteinflüsse setzen jedem Lack zu und lassen ihn mit der Zeit verblassen. Eine gute Politur kann hier Abhilfe schaffen und alten Glanz wieder herstellen. Zur Konservierung darf ein Autowachs nicht fehlen, um den Lack zu schützen. Chromleisten verdienen eine Behandlung mit speziellen Chrompflegemitteln. Eine Polierpaste lässt matt gewordenen Details wieder erstrahlen.

Glasflächen sollten nicht nur von außen, sondern ebenfalls von innen gereinigt werden, da sich auch im Innenraum Beläge bilden, die die Sicht nach draußen trüben können. Spezielle Glasreiniger und entsprechende Tücher erleichtern die Arbeit, bei der auch Spiegel und Beleuchtungsflächen nicht vergessen werden sollten.

Teure Leichtmetallfelgen benötigen besonderes Augenmerk. Nach der Säuberung mit Felgenreiniger sollte auf eine Konservierung mit einem Schutzmittel nicht verzichtet werde. Auch den Reifen wird durch die Behandlung mit einem Gummipflegemittel, das ebenso bei Fenster– und Türdichtungen eingesetzt werden kann, zu neuem Glanz verholfen. Willkommener Nebeneffekt ist ein Schutz vor Verspröden.

Leicht vergessen, weil nicht zu sehen, wird der Unterboden des Autos. Aber gerade dessen Pflege ist besonders wichtig, da er den stärksten Belastungen ausgesetzt ist. Eine Überprüfung, ob der Unterbodenschutz noch ausreichend ist oder eventuell erneuert werden sollte, ist von Zeit zu Zeit nötig.

 
 
 
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